Courchevel
Sechs Dörfer am selben Hang, darüber die Saulire und neben den Pisten ein Altiport
Courchevel nimmt das östliche Tal der 3 Vallées ein, oberhalb von Moûtiers in Savoyen. Sechs Dörfer staffeln sich hier den Hang hinauf: Saint-Bon auf rund 1.100 Metern, dann Le Praz, Courchevel Village, Moriond und zuoberst Courchevel 1850, dazu La Tania im Wald nebenan. 1946 plante man hier den ersten französischen Skiort auf unberührtem Gelände, angelegt rund um die Pisten statt um ein gewachsenes Dorf. Das spürt man bis heute: In 1850 reichen die Abfahrten bis zwischen die Chalets. Die Saison dauert von Anfang Dezember bis Mitte April.
Im Winter spielt sich das meiste in Courchevel 1850 ab, zwischen Pisten, Hotels und Restaurants; Le Praz und Moriond liegen tiefer im Wald und sind ruhiger. Über dem Dorf landen Kleinflugzeuge und Helikopter auf dem Altiport, auf rund 2.000 Metern. Die Saulire, 2.738 Meter hoch, ist das Tor nach Méribel und in den Rest der 3 Vallées. Die Chalets stehen vor allem in 1850 und in Le Praz, viele mit Ski-in, Ski-out.
Unsere Residenzen in Courchevel






Das Courchevel-Erlebnis

Restaurants
Courchevel: das kulinarische Herzstück der Alpen.

Aktivitäten
Courchevel: wo alpines Abenteuer keine Grenzen kennt.

Wellness
Körper und Geist im Herzen von Courchevel zur Ruhe kommen lassen

Skifahren
600 Kilometer Perfektion in den Trois Vallées

Veranstaltungen
Courchevels Winterkalender – ein Glanzstück nach dem anderen
Von Le Praz bis 1850
Courchevel 1850 ist rund um die Croisette gebaut, wo die Bahnen abfahren und die Pisten zusammenlaufen; ringsum stehen Hotels, Geschäfte und, am Waldrand, die Chalets. Wer nicht Ski fährt, geht im Forum eislaufen oder bowlen oder schwimmt im Aquamotion in Courchevel Village, mit Innen- und Aussenbecken und Spa. Von 1850 führt eine rund zwei Kilometer lange Schlittelbahn durch den Wald nach Courchevel 1550, abends beleuchtet; mit der Grangettes-Gondel geht es wieder hinauf.
Le Praz, das alte Dorf, liegt auf rund 1.300 Metern zwischen Fichten; an seinem Rand stehen die Olympiaschanzen von 1992, und hier endet L'Éclipse, die Herrenpiste der Weltmeisterschaften 2023. Saint-Bon, noch weiter unten, ist der ruhigste Teil der Gemeinde. Zwischen den Dörfern führen kostenlose Langlaufloipen und Schneeschuhwege durch den Wald, und wer mag, unternimmt eine Ausfahrt mit dem Hundeschlitten.
Die Saulire und ihre Couloirs
Nach Angaben des Skigebiets umfassen die 3 Vallées rund 600 Pistenkilometer, verteilt auf acht Orte. Im Tal von Courchevel findet man lange, sorgfältig präparierte Nordhänge, und ein grosser Teil des Geländes liegt im Wald, was bei Schneefall und diffusem Licht hilft. Höchster Punkt ist die Saulire auf 2.738 Metern, die man mit der Luftseilbahn erreicht. Von dort geht es über den Grat nach Méribel; der Col de la Loze bietet eine zweite Verbindung.
Von der Saulire stürzen die Couloirs ab, steile Rinnen zwischen den Felsen, die zu den anspruchsvollsten Abfahrten der Alpen zählen; der Grand Couloir ist als schwarze Piste markiert. Für die Weltmeisterschaften 2023 entstand L'Éclipse, die über drei Kilometer lange Herrenpiste mit Ziel in Le Praz; die Damen fuhren ihre Rennen in Méribel auf dem Roc de Fer. Im Stade Émile Allais in 1850 fahren die Damen regelmässig Slaloms und Riesenslaloms des Weltcups, meist im Dezember. Ins freie Gelände geht man mit einem Bergführer.
Mittags an der Piste, abends bei Tisch
An der Piste Verdons, auf halber Höhe, steht Le Chalet de Pierres, eine Adresse für lange Mittagessen mit savoyardischer Küche und sonniger Terrasse. Beim Altiport liegt Le Cap Horn, eines der ältesten Bergrestaurants von 1850, mit Blick auf die Landepiste. Ansonsten kommt am Berg auf den Tisch, was man in ganz Savoyen isst: Tartiflette, Fondue, Diots und Crozets.
Courchevel ist auch ein Ziel für Feinschmecker. Mehrere Häuser sind mit Michelin-Sternen ausgezeichnet, darunter Le Chabichou und Le 1947 von Yannick Alléno im Hotel Cheval Blanc. Nach dem Essen füllen sich die Bars rund um die Croisette, und wer die Nacht verlängern will, landet in Les Caves, dem bekannten Club, der spät öffnet und bis in die frühen Morgenstunden offen bleibt.
Eine Woche in Courchevel
Mit der Luftseilbahn auf 2.738 Meter, mit Blick über die 3 Vallées und hinab in die Couloirs.
Rund zwei Kilometer durch den Wald, abends beleuchtet, und mit der Gondel wieder nach oben.
Über die Saulire oder den Col de la Loze ins mittlere Tal und rechtzeitig zum Après-Ski zurück.
Kostenlose Loipen durch den Wald zwischen den Dörfern, mit Blick auf die Gipfel der Vanoise.
Ein Nachmittag auf dem Eis oder auf der Bowlingbahn, für einen Tag ohne Ski.
Eine Fahrt durch den verschneiten Wald rund um die Dörfer von Courchevel.
Wussten Sie schon?
Der Altiport hat weder Instrumentenanflug noch Pistenbefeuerung: Bei Nebel oder tiefer Bewölkung kann hier niemand landen.
L'Éclipse wurde für die Weltmeisterschaften 2023 gebaut; erstmals befahren wurde sie am Weltcupfinale im März 2022.
An den Olympischen Spielen 1992 fanden das Skispringen und die Nordische Kombination in Le Praz statt.
Das Stade Émile Allais trägt den Namen des französischen Skirennfahrers, der 1937 drei Weltmeistertitel gewann.
